ich

Eigentlich bin ich nur zufällig auf´s “Musik selber machen” gestoßen. Alles fing 1989 im Alter von 19 Jahren damit an, dass ich ein Programm für meinen Amiga bekommen hatte, mit dem man Samples ( 8 bit selber über einen Digitalisierer eingespielt ) über 4 Spuren tonal abspielen konnte. Aus dem anfänglichen Rumprobieren wurde dann auch schnell mehr. Also musste ein Synthesizer her...
So kaufte ich 1991 dann einen nagelneuen KORG M1 (bis heute ein geiles Teil) und einen Atari 1040 incl Cubase. Eine TR606, Sequentialone Drumtax und ein Akai VX90 folgten recht bald, und so versuchte ich mich an “ernsthafte” Produktionen ran. 1992 lernte ich dann Burt Vennemann kennen. Er war ein recht erfahrener Musiker und lehrte mir den richtigen Umgang mit den ganzen Gerätschaften. Burt arbeitete im Kölner Warehouse und verschaffte mir so Eintritt in die ?wahre? Techno-welt. Da erkannt ich meine Vorliebe für Acid. Also musste jetzt eine TB303 her (für 850,-DM gekauft). Eine TR-909, eine zweite TB-303 und eine MC-202 folgten. Kaum war das Equipment da, kamen auch die LIVE-ACTS. Wir waren auf nahezu jeder “heart of Gold” und “Stormrave” Party in Köln, Bonn und Düsseldorf vertreten. So lernte ich auch The Jeyenne (XPQ-21) kennen. Mit ihm kam meine erste Veröffentlichung unter dem Namen “Estelle ep” auf Raum-Rec. Harmonika war ein Headliner des Kölner Nigth-Move 1994...
Zwei Jahre machte ich noch eine menge Live-acts (oft im INDEX Weilerswist, Wartesaal Köln, Bisquithalle Bonn ect, ect,ect...) als sich die Musik immer mehr in Richtung Kirmes-Techno und House bewegte. Da ich keine Lust auf Kommerz hatte, hab ich einfach in einer Nacht und Nebel Aktion alles (ja, Ihr lest richtig wirklich alles) verkauft, und ein ganz normales Leben geführt.

Im Jahre 2000 dachte ich mir wieder ein wenig mit dem Rumklimpern (nur so für mich) anzufangen zu müssen, und kaufte mir einen Sirius von Quasimidi... ´

Da der doch nicht reichte, folgten eine MC-505, ein XP-10 und ein Sony Effektgerät. Bald kam dann noch ein K2000RS dazu (den hatte ich damals ja auch, und wusste noch wie der funktioniert).
Eigentlich sollte es dann auch so bleiben. Ich wollte nur so für mich was machen...

Bis ich 2001 Jenz vom Closing circle kennen lernte. Er überredete mich dazu, wieder Live aufzutreten. Gesagt, getan. Eine Notebook, die Korg Electribes und ein Polymorph sollten mein Live-setup sein. Später kam dann noch die MC-909 und eine Bassline von Acidlab dazu.

2002 folgte mein Hochzeit mit meiner wunderbaren Frau Dagmar. 2003 und 2005 stieg dann auch unser Nachwuchs bei uns ein...
da blieb leider nicht mehr viel Zeit für Musik...

Meine bisherigen Projekte, Produktionen und Auftritte liefen unter den Namen: Inline, Mars-l, Estelle, Dr. HardCore (Dr. h.c.), Dr. Cell, Validator, Pabst Pro.

Mittlerweile arbeite ich jetzt nur noch mit einem Apple Macbook mit Logic, MC-909, Mbase01, Novation Bassstarion und Blofeld....


CU